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React Native oder nativ? Eine ehrliche Einordnung

Die Frage hinter der Frage

„React Native oder nativ?“ ist selten eine reine Technikfrage. Es geht um Budget, Zeit, Team und darum, was deine App wirklich tun muss. Hier ist unsere praktische Einordnung — ohne Lager-Denken.

Wann React Native (mit Expo) die richtige Wahl ist

Für rund 90 % der Apps ist React Native die pragmatische Antwort:

  • Eine Codebasis, zwei Plattformen. iOS und Android aus einem Code — das spart Zeit und Geld.
  • Schnellere Entwicklung. Ein Team, ein Stack, schnellere Iterationen.
  • Over-the-Air-Updates. Kleinere Änderungen ohne erneutes App-Store-Review ausrollen.
  • Großes Ökosystem. Bewährte Bibliotheken für die allermeisten Anforderungen.

Typische Kandidaten: Business-Apps, Self-Service-Portale, Buchungs- und Außendienst-Apps, Content-Apps.

Wann nativ sich lohnt

Native Entwicklung mit Swift oder Kotlin spielt ihre Stärken aus, wenn:

  • du maximale Performance brauchst (aufwendige Grafik, AR, Echtzeit-Verarbeitung),
  • du tiefen Hardware-Zugriff benötigst (spezielle Sensoren, Hintergrund-Verarbeitung),
  • die App das Kernprodukt ist und jede Millisekunde zählt.

Der pragmatische Mittelweg

In der Praxis ist es selten ein Entweder-oder. Wir bauen den Großteil mit React Native und lösen einzelne performancekritische Stellen mit nativen Modulen (Swift/Kotlin Bridges). So bekommst du den Cross-Platform-Vorteil und native Performance dort, wo sie zählt.

Unser Rat

Starte plattformübergreifend, es sei denn, du hast einen klaren Grund für nativ. Du sparst Zeit und Geld und kannst später gezielt nachschärfen. Unsicher, was für deine App passt? Sprich mit uns — wir sagen dir ehrlich, was Sinn ergibt.